Organspende debatte. Organspende

Pro und Contra: Argumente für oder gegen Organspende

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So würden in Deutschland nicht alle potenziellen Organspender gemeldet. Das Gehirn baut sich aber nach und nach ab. Meine Überzeugung ist: Mit der positiven Zustimmung erreichen wir viel mehr als mit einer Widerspruchslösung. Die Neuregelung zielt darauf ab, mit veränderten Abläufen und Vorschriften die Organspendenpraxis effektiver zu gestalten. Überdies hätten die Angehörigen bei der Widerspruchslösung kein Recht, Nein zu sagen, sie würden zu Zeugen degradiert. Nun den Spieß umzudrehen und alle die nicht widersprechen, automatisch zu Spendern zu machen, ist ein Eingriff in die persönliche Freiheit seitens des Staates. Man könne von Menschen erwarten, dass sie den Mut hätten, Nein zu sagen.

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Emotionale Organspende

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Inzwischen sehe ich das anders. Sie sah vor, dass künftig jeder Mensch als Spender gelten soll - sofern er sich nicht per Widerruf ausdrücklich dagegen entscheidet. Eine Entscheidungslösung funktioniert nur, wenn Medizin, Medien und Meinungsbildner in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft nicht erst am Krankenbett auf die Bürgerinnen und Bürger zugehen, sich aktiver mit Sachargumenten und organisatorischen Abläufen erklären bzw. Angesichts der seit Jahren niedrigen Spenderzahlen soll die gesetzliche Grundlage für Organspenden so bald wie möglich verändert werden. Karl Lauterbach strebt mit ihrem Gesetzentwurf eine doppelte Widerspruchslösung bei der Organspende an. Die Grünen-Politikerin verwies auf die Diskrepanz zwischen der grundsätzlich großen Bereitschaft der Menschen, Organe zu spenden, und den wenigen tatsächlich ausgefüllten Organspendenausweisen. Die Ärzteschaft in Deutschland habe sich nach intensiver Diskussion bereits , wie sie derzeit in den Niederlanden beraten werde, und für das Modell einer Informations- und Selbstbestimmungslösung bei der Organspende ausgesprochen, sagte BÄK-Präsi­dent Frank-Ulrich Montgomery.

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Organspende: Die ethische Dimension um Hirntod und Organspende

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Es ist eine pragmatische Lösung. Bei der Widerspruchsvariante hingegen wird er erst einmal in eine passive Rolle gedrängt - er wird zum Organspender gemacht. Ich bin grundsätzlich für Organespende, da man somit Menschen ein weiters Leben schenken kann. Sobald es die Möglichkeit gibt, beides haben zu können, bin ich dabei! Es gebe also eine verbreitete Bereitschaft für das Spenden und Nehmen, aber nur rund ein Drittel der Deutschen hätten einen Organspendenausweis. Durch die Widerspruchslösung wird der Kreis potenzieller Spender erweitert. Die Freiheit desjenigen, der krank ist und auf ein Organ hofft, sei deutlich mehr eingeschränkt als die Freiheit derjenigen, die man durch das Gesetz dazu zwinge, sich für oder gegen eine Organspende zu entscheiden, sagte Spahn während der Debatte. Detlev Spangenberg AfD sagte, die Widerspruchsregelung gefährde das ohnehin angeschlagene Vertrauen der Bürger in die Organspende noch mehr.

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Organspende

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Die Widerspruchslösung komme jedoch ohne Zwang nicht aus. Also warum nicht Menschen helfen, wenn man nach seinem Tod sowieso seine Organe nichtmehr braucht? Bei der Organspende gehe es um sehr unterschiedliche Situationen und Menschen. Der Handlungsbedarf bestehe vorrangig in Bezug auf strukturelle und organisatorische Aspekte im Transplantationsverfahren. Nach jahrelangen Diskussionen über die Organspendenpraxis und vor dem Hintergrund des eklatanten Mangels an Spenderorganen hat der Bundestag am Donnerstag, 16. Jedoch können diese keinen Einfluss darauf nehmen. Die Widerspruchslösung würde dazu führen, dass Menschen bevormundet werden in Fragen des Sterbens und des Todes.

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Organspende im Bundestag: Emotionale Debatte über Parteigrenzen hinweg

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Jedes Jahr stürben in Deutschland 1000 Menschen, während sie auf ein Spenderorgan warten, mehr als 10. Mit der Diagnose Hirntod ist der Tod sicher nach neurologischen Kriterien festgestellt. Der spanische Erfolg, der sich mittlerweile in einer Spenderquote von knapp 47 je Million Einwohner niederschlägt, muss daher weit mehr und wichtigere Ursachen haben als die Widerspruchslösung. Es gehe jetzt darum, einen großen Schritt zu tun, dies werde von den Betroffenen auch erwartet. Darüber hinaus befindet sich darin auch mein Unter- Bewusstsein.

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Organspende: Debatte um Widerspruchsregelung

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Sonst könne es sein, dass man das Gegenteil von dem bewirke, was man beabsichtige. Da dieser Entwurf keine Mehrheit erhalten hatte, entfiel die dritte Beratung und Schlussabstimmung. Man solle nicht auf Trägheit und den Unwillen von Menschen setzen, sich damit nicht zu befassen. Angesichts der seit Jahren niedrigen Spenderzahlen soll die gesetzliche Grundlage für Organspenden so bald wie möglich verändert werden. Dabei müssen wir uns genau fragen, welche Schritte wirklich dazu beitragen. Spahn räumte ein, das von ihm vertretene Konzept sei kein Allheilmittel, keine Wunderwaffe und werde nicht alle Problem lösen.

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Pro und Contra: Argumente für oder gegen Organspende

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Die Bürger sollen mindestens alle zehn Jahre direkt angesprochen werden. Vollnarkose ist ja offenbar zu teuer! Wenn zugleich auch den nächsten Angehörigen kein entgegenstehender Wille mündlich oder schriftlich bekannt gewesen wäre, hätte die Organentnahme als zulässig gegolten. Da müssen wir ran, wenn wir diese Zahlen verdreifachen, haben wir genug Organe. Zwei Gesetzentwürfe und ein Antrag Eine Gruppe von Abgeordneten um die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock strebt mit ihrem Entwurf eine Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende an. Peter Dabrock geradezu irreführend, da den nahen Angehörigen eben explizit kein eigenes Entscheidungsrecht zuerkannt werden solle.

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Organspende: Alle Argumente dafür und dagegen

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Der Gesetzentwurf sei angesichts der damit verbundenen Auswirkungen auf die Gesellschaft unverhältnismäßig. Das Ziel: mehr Vertrauen in das Organspendesystem. Die Entscheidungsregelung sei dagegen unzulänglich, zumal die Vorstellung, mit Mitarbeitern der Bürgerämter über den extrem persönlichen Bereich der Organspende sprechen zu sollen, lebensfremd sei. Es könne auch nicht sein, dass für jede Internet-Veröffentlichung eine Zustimmung gegeben werden müsse und ausgerechnet bei dem sensiblen Thema Organspende das Schweigen als Zustimmung gelten solle. Manchmal brauche es eben mehrere Anstöße für eine Entscheidung.

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